Kampf gegen Wasser

Neue Pumpe schafft 170 000 Liter pro Stunde

Amberg. (gfr) Abgesoffene Keller wegen unzureichender Pumpenleistung, wie beim letzten Hochwasser in Raigering, wird es künftig nicht mehr geben, betonte Stadtbrandrat Bernhard Strobl, nachdem er von Thomas Winter, dem Inhaber der Winter.Pumpen GmbH, eine Hochleistungspumpe mit 170 Kubikmeter stündlicher Förderleistung erhalten hatte. Einmalig sei diese Spezialkonstruktion, mit der die Feuerwehr nun ausgerüstet und gegen künftiges Hochwasser gewappnet ist.

Oberbürgermeister Michael Cerny meinte, er sehe in den Augen seiner Feuerwehrleute echte Begeisterung. Er erinnere sich noch daran, dass beim Hochwasser in Raigering die vorhandenen Pumpen nicht mehr ausreichten, um den Wassermassen Herr zu werden. Die neue Schmutzwasserpumpe übertreffe die Leistung der bisher vorhandenen Geräte. Über ein Mitglied der Amberger Feuerwehr habe er zufällig erfahren, so Thomas Winter, dass vor Ort eine Hochleistungs-Schmutzwasserpumpe dringend benötigt werde.

Seit einigen Jahren wohne er mit seiner Familie im Stadtgebiet von Amberg und da wolle er sich auch an seinem Wohnort für die Allgemeinheit engagieren. Thomas Winter betonte, dass diese Pumpe bisher eine einmalige Konstruktion sei, dass sie komplett in Eigenregie und ohne Zulieferer gebaut wurde.

Angebtrieben wird die Pumpe von einem HATZ-Dieselmotor mit 1,8 Litern Hubraum und 26 KW Leistung. Der massive Rahmen wurde laut Winter so konstruiert, dass dort auch der Tank für 60 Liter Dieselkraftstoff untergebracht werden kann.

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Winter macht Atomreaktoren sicherer

Hilpoltstein (HK) - Die Hilpoltsteiner Firma Winter.pumpen GmbH hat nach der Katastrophe in Fukushima in Rekordzeit ein Notfallsystem für Kühlwasserkreisläufe in Kernkraftwerken entwickelt.

Am heutigen Freitag werden die ersten zwei Systeme nach Japan geflogen. "Wir möchten, dass ein GAU wie in Fukushima nicht noch einmal passieren kann", sagt Thomas Winter, der Chef der Hilpoltsteiner Firma Winter.pumpen GmbH. Die Berichte über Fukushima haben Winter aufgeschreckt. "Ich habe mir überlegt, wie man helfen könnte", sagt er rückblickend. Allerdings hatte sich die Hilpoltsteiner Firma bislang weder mit Kühlkreisläufen geschweige denn mit Kernreaktoren auseinandergesetzt. "Also haben wir uns mit Areva, einem der führenden Kernkraftwerksunternehmen, in Verbindung gesetzt, um gemeinsam die nötigen Spezifikationen auszuarbeiten", sagt Oliver Knorr von der Firma Winter.pumpen GmbH.

Die Pumpenfabrik musste erst einmal in Vorleistung gehen, denn niemand kauft ein Produkt, das es nur in den Köpfen der Ingenieure gibt. "Also haben wir mit enormer Entwicklungsarbeit innerhalb von zwei Monaten ein lauffähiges System auf die Beine gestellt", so Winter. Dann kamen zwei Vertreter des japanischen Kraftwerksbetreibers Cepco (nicht der Betreiber Tepco des Reaktors in Fukushima) nach Hilpoltstein, um sich das System anzusehen – und haben sofort zugesagt.

Danach lief nicht nur die Weiterentwicklung, sondern auch die Fertigung der ersten Aggregate auf Hochtouren. Am Mittwoch schließlich wurde das Gesamtsystem von Vertretern der Firma Cepco und des Kerntechnikunternehmens Areva abgenommen. Jede noch so kleine Schraube wurde begutachtet, jede verlegte Leitung hinterfragt, jeder mögliche Einsatz in der Theorie durchgespielt. Doch damit nicht genug, das von Winter.pumpen GmbH auf den Namen Hydromobil getaufte Aggregat musste seine Leistungsfähigkeit auch auf dem Prüfstand unter Beweis stellen. "Und wir sind damit sehr zufrieden", ließ ein Vertreter von Cepco für die Presse übersetzen.

Noch am Mittwoch wurden die 2,3 Tonnen schweren Aggregate verpackt, um heute per Luftfracht ihre Reise nach Japan anzutreten. Ziel sind die beiden 460 beziehungsweise 820 Megawatt starken Siedewasserreaktoren in Shimane, rund 1200 Kilometer westlich von Tokyo. "Hier arbeitet die Firma Cepco derzeit an einem erdbebensicheren Bauwerk, in dem die Aggregate untergebracht werden sollen", erklärt Winter. Nach Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich im September diesen Jahres, werden Techniker der Firma Winter.pumpen GmbH die beiden Systeme in Shimane in Betrieb nehmen. Und schon ein weiterer Auftrag liegt vor: Für den dritten, 1370 Megawatt starken Reaktor in Shimane, der sich derzeit im Bau befindet.

"Jedes System wird von uns ganz genau auf den jeweiligen Reaktor zugeschnitten", sagt Winter. "Das Aggregat muss optimal abgestimmt sein, um den Kühlkreislauf wirklich aufrechterhalten zu können." Das Aggregat ist zwar nicht auf Dauerbelastung ausgelegt, "aber es kann ohne Weiteres ein halbes oder auch ganzes Jahr die Arbeit übernehmen, bis das eigentliche Kühlwassersystem wieder intakt ist", so Winter.

Er hofft jetzt auf weitere Aufträge. "Denn wir wollen nicht nur die Kraftwerke in Shimane, wir wollen die Reaktoren weltweit ein Stück sicherer machen", sagt Winter.


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Vertreter des Kraftwerkbetreibers Cepco in Shimane sowie des Kerntechnikspezialisten Areva unterziehen das Spezialaggregat der Firma Winter.pumpen GmbH im Prüflabor einem Härtetest - Foto: Bader

Quelle: Donaukurier | Kai Bader






Ehemaliges Firmengelände wird attraktives Baugebiet

Auf dem ehemaligen Werksgelände entsteht ein attraktives, altstadtnahes Wohngebiet mit 16 Einfamilienhäusern.

Hilpoltstein (rok) - Der Weg für ein attraktives, altstadtnahes Baugebiet auf dem ehemaligen Firmengelände ist frei. Der Stadtrat billigte am Donnerstagabend einstimmig den überarbeiteten Bebauungsplan.

„Die Änderungen führen dazu, dass man wesentlich freier bauen kann“, sagte Bürgermeister Markus Mahl (SPD). Durch die vom Landratsamt angeregten Änderungen sei es jetzt auch möglich, ein Null-Energie-Haus zu bauen. Während die Altlasten auf dem ehemaligen Industriegelände an der Lohbachstraße laut Mahl unproblematisch sind, sei die Situation in Sachen Lärmschutz noch nicht endgültig geklärt. Ein Lärmschutzwall zum Lohbach hin und eine 3,5 Meter hohe Wand darauf sollen den Lärm vom gegenüber liegenden Freibad abhalten. Genaue Berechnungen übe die Höhe vom Wall und Wand laufen noch.

Das Baugebiet war schon lange in der Diskussion. Noch zu Zeiten von Bürgermeister Helmut Neuweg lagen erste Pläne des Eigentümers vor, die noch eine reine Kettenhaus-Bebauung mit 36 Häusern vorsah. Die Mehrheit lehnte diese Pläne von „Neuweg-City“ ab. Der jetzige Bebauungsplan wird wieder öffentlich ausgelegt, die Behörden beziehen erneut Stellung. Gibt es keine Einwände, kann die Satzung beschlossen und ein Erschließungsvertrag unterzeichnet werden. Der Eigentümer bietet die Baugrundstücke zwischen 520 und 920 Quadratmetern schon jetzt zum Verkauf an.

Laut Stadtbaumeister Thomas Stark sind nach den jetzigen Plänen zwei Haustypen vorgesehen: Entweder Erdgeschoss plus Dachgeschoss mit einer maximalen Kniestockhöhe von 50 Zentimetern oder zweigeschossig (Erdgeschoss plus 1). Erlaubt sind Sattel und Pultdächer, nur bei den Garagen ist ein Flachdach vorgeschrieben. Auch die Kettenhäuser müssen jeweils gleich gebaut sein. Ansonsten sind die Vorschriften relativ weit gefasst, um den Bauherren viele Freiheiten zu lassen.

Stadtrat Michael Greiner (FW) kritisierte einen „Mischmasch“ und forderte, Zisternen zur Vorschrift zu machen. Die Verwaltung sieht hier allerdings Probleme, weil es sich nicht um ein städtisches, sondern ein privates Baugebiet handelt. Mahl versprach, diesen Punkt noch zu klären. Sollte es möglich sein, werde man Zisternen vorschreiben.

„Wir begrüßen sehr, dass der Bebauungsplan flexibler ist“, sagte Christiane Rodarius (SPD). Damit könnte man das Baugebiet auch offensiv bewerben. „Das Baugebiet wird ein attraktives sein, nahe der Altstadt.“


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60 Jahre Eisengeißerei Neuses

Kronach. In den nächsten Jahren investiert die Unternehmensgruppe „Winter.group Holding GmbH“ in ihrer Eisengießerei in Neuses fünf Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten soll von 65 auf 100 anwachsen, Auszubildende werden übernommen. Wahrlich ein guter Grund, um das 60-jährige Firmenjubiläum groß zu feiern.

Viele verfolgten das faszinierende Schauspiel des Schaugießens mit dem kleineren Elektro- ofen, dass aber schon ein eindrucksvolles Bild der im flüssigen Eisen steckenden Naturge- walten erahnen ließ.

Erschienen am 07.09.2008 08:40 - www.np-coburg.de









Frühlingsstimmung durch Spende von Thomas Winter

Amberg. (usc) Mit der bisher größten Einzelspende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt der Hahnbacher Unternehmer Thomas Winter die Aktion "Hilfe zum Helfen" von Landrat Armin Nentwig. Winter, dessen Betriebe vorwiegend in Franken liegen, wollte damit seine Verbundenheit mit seiner Heimat unterstreichen. Weitere 5.000 Euro wird er der "Amberger Tafel" zur Verfügung stellen, kündigte er am Mittwoch bei seinem Besuch bei Landrat Armin Nentwig an.

Der gebürtige Sulzbach-Rosenberger erwarb in den vergangenen Jahren mehrere Firmen. Ihre Standorte befinden sich in Langenzenn, Fürth, Hilpoltstein und Kronach. Die Winter Group als Muttergesellschaft von vier Firmen hat ihren Verwaltungssitz in Hahnbach und plant für 2008 eine Verlegung nach Amberg.

Zur Firmengruppe gehört unter anderem Winter.pumpen GmbH in Hilpoltstein, deren Spezialanfertigungen in über 70 Länder der Erde exportiert werden. Die Krauss Lüftungsbau hat sich unter anderem in der Druckindustrie einen Namen gemacht hat. Ein Zweigwerk davon produziert im Rosenberger Industriegebiet. In der Eisengießerei Kronach entstehen hochwertige Gehäuse, zum Beispiel für Siemens-Windkraftgeneratoren. Die Gesellschaft Krauss-Management schließlich berät Firmen, etwa bei Effizienzverbesserung, bei Neuorientierung, bei Sanierungsfällen oder beim Generationswechsel.

Zurzeit beschäftigt die Winter Group 170 Mitarbeiter und wird im kommenden Jahr durch einen geplanten Zukauf weiter wachsen.

Landrat Armin Nentwig freute sich über die großherzige Spende, die in der Aktion "Hilfe zum helfen" sehr gut angelegt sei, sagte er. Für mögliche Aktivitäten im Landkreis bot er Thomas Winter die unbürokratisch und effizient arbeitende Wirtschaftsförderung seines Hauses an.

Insgesamt 10.000 Euro spendet Unternehmer Thomas Winter aus Hahnbach für die Region Amberg-Sulzbach. 5.000 Euro durfte als erster Landrat Armin Nentwig für seine Aktion "Hilfe zum helfen" entgegen nehmen. Weitere 5.000 Euro gehen noch an die "Amberger Tafel".

Quelle: www.kreis-as.de


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Urkunde für Förderer der AMBERGER TAFEL e.V.