Ehemaliges Firmengelände wird attraktives Baugebiet

Auf dem ehemaligen Werksgelände entsteht ein attraktives, altstadtnahes Wohngebiet mit 16 Einfamilienhäusern.

Hilpoltstein (rok) - Der Weg für ein attraktives, altstadtnahes Baugebiet auf dem ehemaligen Firmengelände ist frei. Der Stadtrat billigte am Donnerstagabend einstimmig den überarbeiteten Bebauungsplan.

„Die Änderungen führen dazu, dass man wesentlich freier bauen kann“, sagte Bürgermeister Markus Mahl (SPD). Durch die vom Landratsamt angeregten Änderungen sei es jetzt auch möglich, ein Null-Energie-Haus zu bauen. Während die Altlasten auf dem ehemaligen Industriegelände an der Lohbachstraße laut Mahl unproblematisch sind, sei die Situation in Sachen Lärmschutz noch nicht endgültig geklärt. Ein Lärmschutzwall zum Lohbach hin und eine 3,5 Meter hohe Wand darauf sollen den Lärm vom gegenüber liegenden Freibad abhalten. Genaue Berechnungen übe die Höhe vom Wall und Wand laufen noch.

Das Baugebiet war schon lange in der Diskussion. Noch zu Zeiten von Bürgermeister Helmut Neuweg lagen erste Pläne des Eigentümers vor, die noch eine reine Kettenhaus-Bebauung mit 36 Häusern vorsah. Die Mehrheit lehnte diese Pläne von „Neuweg-City“ ab. Der jetzige Bebauungsplan wird wieder öffentlich ausgelegt, die Behörden beziehen erneut Stellung. Gibt es keine Einwände, kann die Satzung beschlossen und ein Erschließungsvertrag unterzeichnet werden. Der Eigentümer bietet die Baugrundstücke zwischen 520 und 920 Quadratmetern schon jetzt zum Verkauf an.

Laut Stadtbaumeister Thomas Stark sind nach den jetzigen Plänen zwei Haustypen vorgesehen: Entweder Erdgeschoss plus Dachgeschoss mit einer maximalen Kniestockhöhe von 50 Zentimetern oder zweigeschossig (Erdgeschoss plus 1). Erlaubt sind Sattel und Pultdächer, nur bei den Garagen ist ein Flachdach vorgeschrieben. Auch die Kettenhäuser müssen jeweils gleich gebaut sein. Ansonsten sind die Vorschriften relativ weit gefasst, um den Bauherren viele Freiheiten zu lassen.

Stadtrat Michael Greiner (FW) kritisierte einen „Mischmasch“ und forderte, Zisternen zur Vorschrift zu machen. Die Verwaltung sieht hier allerdings Probleme, weil es sich nicht um ein städtisches, sondern ein privates Baugebiet handelt. Mahl versprach, diesen Punkt noch zu klären. Sollte es möglich sein, werde man Zisternen vorschreiben.

„Wir begrüßen sehr, dass der Bebauungsplan flexibler ist“, sagte Christiane Rodarius (SPD). Damit könnte man das Baugebiet auch offensiv bewerben. „Das Baugebiet wird ein attraktives sein, nahe der Altstadt.“


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60 Jahre Eisengeißerei Neuses

Kronach. In den nächsten Jahren investiert die Unternehmensgruppe „Winter.group Holding GmbH“ in ihrer Eisengießerei in Neuses fünf Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten soll von 65 auf 100 anwachsen, Auszubildende werden übernommen. Wahrlich ein guter Grund, um das 60-jährige Firmenjubiläum groß zu feiern.

Viele verfolgten das faszinierende Schauspiel des Schaugießens mit dem kleineren Elektro- ofen, dass aber schon ein eindrucksvolles Bild der im flüssigen Eisen steckenden Naturge- walten erahnen ließ.

Erschienen am 07.09.2008 08:40 - www.np-coburg.de









Frühlingsstimmung durch Spende von Thomas Winter

Amberg. (usc) Mit der bisher größten Einzelspende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt der Hahnbacher Unternehmer Thomas Winter die Aktion "Hilfe zum Helfen" von Landrat Armin Nentwig. Winter, dessen Betriebe vorwiegend in Franken liegen, wollte damit seine Verbundenheit mit seiner Heimat unterstreichen. Weitere 5.000 Euro wird er der "Amberger Tafel" zur Verfügung stellen, kündigte er am Mittwoch bei seinem Besuch bei Landrat Armin Nentwig an.

Der gebürtige Sulzbach-Rosenberger erwarb in den vergangenen Jahren mehrere Firmen. Ihre Standorte befinden sich in Langenzenn, Fürth, Hilpoltstein und Kronach. Die Winter Group als Muttergesellschaft von vier Firmen hat ihren Verwaltungssitz in Hahnbach und plant für 2008 eine Verlegung nach Amberg.

Zur Firmengruppe gehört unter anderem Winter.pumpen GmbH, deren Spezialanfertigungen in über 70 Länder der Erde exportiert werden. Die Krauss Lüftungsbau hat sich unter anderem in der Druckindustrie einen Namen gemacht hat. Ein Zweigwerk davon produziert im Rosenberger Industriegebiet. In der Eisengießerei Kronach entstehen hochwertige Gehäuse, zum Beispiel für Siemens-Windkraftgeneratoren. Die Gesellschaft Krauss-Management schließlich berät Firmen, etwa bei Effizienzverbesserung, bei Neuorientierung, bei Sanierungsfällen oder beim Generationswechsel.

Zurzeit beschäftigt die Winter Group 170 Mitarbeiter und wird im kommenden Jahr durch einen geplanten Zukauf weiter wachsen.

Landrat Armin Nentwig freute sich über die großherzige Spende, die in der Aktion "Hilfe zum helfen" sehr gut angelegt sei, sagte er. Für mögliche Aktivitäten im Landkreis bot er Thomas Winter die unbürokratisch und effizient arbeitende Wirtschaftsförderung seines Hauses an.

Insgesamt 10.000 Euro spendet Unternehmer Thomas Winter aus Hahnbach für die Region Amberg-Sulzbch. 5.000 Euro durfte als erster Landrat Armin Nentwig für seine Aktion "Hilfe zum helfen" entgegen nehmen. Weitere 5.000 Euro gehen noch an die "Amberger Tafel".

Quelle: www.kreis-as.de


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Urkunde für Förderer der AMBERGER TAFEL e.V.